Dienstag, 15. November 2016

Der gelehrige Hund

Sicher bestimmt meist der Mensch für den Hund. Der Mensch denkt wohl eher so, der Hund kann gewisse Entscheidungen gar nicht treffen. Aber das ist falsch. Der Hund kann sehr wohl Entscheidungen treffen. Er kann seine eigenen Probleme selber lösen.
Der Mensch bestimmt sozusagen das Leben des Hundes. Er bestimmt, mit welchen anderen Hunden er sich abgeben darf, wo er sich aufhalten soll, was für Futter er fressen soll. Dabei ist der Hund im Grunde selber in der Lage, dies zu entscheiden.

Der Hund stammt vom Wolf ab, wie wir wissen. Und wir müssen es so sehen, dass der Hund ein zahmer Wolf ist. Man sagt ja auch, ein Hund kann kein "Gesicht ziehen". Weil er keine Mienen im Gesicht verziehen kann. Aber das ist auch nicht ganz richtig. Der Hund hat dies nur über die Jahre verlernt. Aber ursprünglich kann der Wolf dies.

Man muss ihr Zusammenleben mit dem Menschen als soziales Leben sehen. Sie haben sich dem Menschen angepasst und können somit Probleme des Menschen lösen. Auch wenn sie nicht mit uns sprechen können. Aber sie tun es.




Der Hund hat sogar über die Jahre gelernt, dass der Mensch ihm hilft, das Leben zu meistern. Und diese "Einstellung" ist offenbar beim Hund schon angeboren. Denn bereits Welpen reagieren entsprechend auf den Menschen.
Hunde führen nicht nur blind die Anweisungen des Menschen aus. Sie merken auch ob der Mensch sie im Blick hat oder nicht. Dies haben Versuche gezeigt.

Ein Hund merkt, ob ein Mensch ihn anschaut. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Früher habe ich unserem Hund leicht beibringen können, auf meinen Blickkontakt zu reagieren. Ich brauchte dann nur eine Bewegung mit dem Kopf zu machen und er kam oder lief irgendwohin wo er hin sollte. Mit dem Blickkontakt hatte ich seine Aufmerksamkeit.

Ich hatte dem Hund dadurch auch eine gewisse Intelligenz zugesprochen. Sicher ist es auch eine gewisse Übung, wenn ein Hund auf sowas reagiert. Natürlich gibt es auch Ausnahmen unter den Hunden. Und die Wölfe, von denen der Hund abstammt, werden sicher sowas nicht machen. Ich glaube nicht daran.

Also ein Hund ist nicht "nur" ein Hund. Er wird oft als "bester Freund des Menschen" bezeichnet. Aber ich denke, auch eine gewisse Intelligenz ist nicht unwichtig dabei.
Darum kann der Hund auch mehr als nur ein Begleiter sein. Was der Hund alles kann, Biggi Lechtermann hat es in ihrem Buch geschrieben. Es ist sicher interessant für alle, die Hunde mögen.

Danke, Dog! Ein Hund ist die beste Medizin

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