Donnerstag, 6. Oktober 2016

Krankheit Depression bei Katzen

Depressionen sind eine Krankheit, die öfter beim Menschen vorkommt. Auch wenn diese gar nicht wissen, dass sie sie haben. Aber auch bei Katzen kann diese vorkommen. Wie beim Menschen erkennt man die Krankheit auf den "ersten Blick" nicht so wirklich. Bei Katzen kann der Auslöser sein eine Krankheit, Änderungen im Leben oder negative Erfahrungen, die die Katze gemacht hat.

Doch man erkennt die Krankheit bei der Katze wie beim Menschen an Inaktivität und Lustlosigkeit auf alles, was in ihrem Umfeld vorsich geht. Auch wie man es bei den Katzen kennt, selbst das Spielen ist sehr eingeschränkt bis gar nicht vorhanden.

Man ist es gerade bei warmen Wetter gewohnt, dass Katzen irgendwo faul rumliegen und nichts tun. Daher fällt die Krankheit bei Katzen auch selten oder erst recht spät auf.

Die Gründe für eine Depression bei Katzen können vielfältig sein. Wie beim Menschen. Vielleicht haben sich die Umstände im Leben der Katzen geändert. Vielleicht fehlt die Bezugsperson in menschlicher Form. Oder andere Katzen, die bisher da waren oder gar der Nachwuchs sind nicht mehr da, weil sie weggegeben wurden von den Menschen.

Zudem will eine Katze beachtet werden. Das liegt in deren Natur. Missachtung kann auf Dauer bei Katzen zu Depressionen führen. Auch ist eine Katze eigentlich ein Rudeltier. Das heißt, sie ist gerne und viel mit Artgenossen zusammen. Ist dies nicht der Fall, "springt" der Mensch als Rudeltier ein. Ob er will oder nicht. :-)

Wie beim Menschen ist es oft schwer, Katzen zu irgendeiner Aktivität zu bewegen. Sie wollen in Ruhe gelassen werden. Schlafen ist die bevorzugte Beschäftigung. Wenn eine Behandlung der Krankheit ansteht, sollte man erst mal ausschließen, dass es dafür medizinische Gründe gibt. Also eine Untersuchung des Körpers durch den Tierarzt wäre da angebracht.

Je nachdem, was der Grund ist für eine Depression, sollte auch hier die Behandlung entsprechend ausfallen. Wichtig ist vor allem, dass die Katze die Zuneigung spürt, die ihr entgegen gebracht wird. Man muss sich also um das Tier kümmern. Sehr intensiv. Besonders dann, wenn der Auslöser vielleicht der Verlust eines Menschen oder einer anderen Katze ist.




Hier sollte man auch darüber nachdenken, eine weitere Katze anzuschaffen. Damit das vorhandene Tier nicht alleine ist. Aber so was sollte dann mit dem Tierarzt besprochen werden. Denn er kennt sich mit Depressionen bei Katzen eher aus. Besonders wenn die Ursache klar ist.

Auch sollte man in Betracht ziehen, Medikamente zu nutzen wie Antidepressiva. Aber natürlich nach Anweisung vom Tierarzt. Man muss eine so erkrankte Katze auch genügend beschäftigen. Entweder durch Zuneigung oder mit anderen Dingen, was sie sonst immer gerne hatte. Sie muss also spüren, dass sie nicht alleine ist.

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