Mittwoch, 5. Oktober 2016

Tauben fernhalten vom Haus

Tauben gelten als "Ratten der Lüfte". Sie gehören zum Bild in den Innenstädten. Sie laufen durch Fußgängerzonen oder sitzen irgendwo. Sicher weil sie hier immer wieder was Essbares finden, was von Passanten achtlos weggeworfen oder fallen gelassen wird. Die Leute denken nicht weiter darüber nach. Für die Tauben aber ist es Futter, was sie ständig suchen. Es liegt in ihrer Natur.

Nervig wird es, wenn sich die Tiere an Wohngebäuden niederlassen und dort sogar ihren Nachwuchs bekommen. Sie legen ihre Eier an geschützten Stellen ab. Die weiblichen Tauben brüten die Eier aus, werden immer wieder von anderen Tauben (meist männlich) mit Futter versorgt.

Dies geschieht selten geräuschlos. Denn die Tiere gurren und machen sonstige Geräuche. Schon allein wenn sie angeflogen kommen. Mit ihren Flügeln zum Beispiel. Haben sie sich dann an einem Haus niedergelassen, wo sie Bewohner stören, wirkt dies eher nervig. Auch wenn es die Natur ist.

Man muss bedenken, Tauben hinterlassen ihren "Dreck" wo sie grade stehen und gehen. Sie machen ihr "Geschäft", wenn sie grade müssen. Dies liegt dann an dem Ort rum, was nicht sehr ansehnlich ist. Ebenso bringen sie Dinge mit, die sie finden. Das können Äste sein, um ein Nest zu bauen, oder essbare Dinge. Sie riechen auch nicht, was sie da hinterlassen. Aber der Mensch riecht es.




Ich möchte hier betonen, es geht NICHT um Brieftauben und sonstige Züchtungen. Denn diese halten sich meist in Verschlägen der Züchter auf. Es geht um die freilebenden Tauben. Diese handeln meist nur nach ihrem Instinkt.

Wie macht man sein Haus taubenfrei? 

Ob dies möglich ist, will ich jetzt nicht behaupten. Es kommt sicher auf das Haus und auf die Bauart an. Aber es gibt einige Möglichkeiten, kleine Maßnahmen zu treffen, wenn die Tiere da sind. Generell kann man sagen, man muss es den Tieren so unbequem wie möglich machen. Ihre Ruhe stören. Damit sie nicht glücklich sind mit ihrem Nist- und Schlafplatz und sich dann einen anderen Platz suchen.

Bewegung schreckt die Tiere zum Beispiel ab. Es gibt Windräder, die für Bewegung sorgen. Doch ist es Windstill, bringt dies nicht wirklich etwas. Man müsste sich also schon ständig an dem Ort aufhalten. Aber wer hat dafür die Zeit? Stellt man ein Gerät auf, welches für Bewegung sorgt, zum Beispiel ein Ventilator mit befestigten Bändern, die sich durch den Wind bewegen, kostet der Betrieb durch den Strom natürlich auch Geld. Jedoch wenn die Tiere merken, das Gerät ist nicht gefährlich, gewöhnen sie sich irgendwann daran oder ignorieren es. Also man muss hier auch für den Wechsel sorgen. Bestensfalls täglich.

Es gibt sicher Möglichkeiten, die Tiere fern zu halten. Auch wenn dies auf Dauer etwas nervig ist.

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