Dienstag, 11. April 2017

Aufgaben vorbereiten mit der Todo Liste

Man hat in der Tat nach dem Verlust seines geliebten Jobs andere Dinge im Kopf, als sein Leben zu regeln und Dinge, die zu tun sind. Man ist gedanklich noch beim alten Job. Man denkt an "die gute, alte Zeit". Ob man will oder nicht. Denn diese hat einen sehr geprägt und vor allem, lange beschäftigt. Vielleicht ist es einem auch gar nicht wirklich bewusst.

Doch nun muss man sein Leben neu ausrichten. Vor allem muss man sich selber neu organisieren. Sicher sollte man sich auch ein paar Tage Zeit nehmen um den Verlust der Arbeitsstelle zu verarbeiten. Was man vielleicht viele Jahre gemacht hat, kann man nicht in einer Stunde vergessen und verdrängen. Das geht nicht. Darum sollte man die Veränderung im Leben auch verarbeiten. Nur dann kann es weiter gehen. Man muss mit der Vergangenheit abschließen. Wie bei so vielen anderen Dingen im Leben auch. Es passieren immer wieder mal Dinge, die anders sind, als man es gewohnt ist.

Nach dem Verlust der Arbeitsstelle, ist das Gehirn blockiert. Man denkt an früher, wie es mal war. An die Kollegen, mit denen man täglich zusammen war. Was man alles gemacht hat. Worauf man stolz ist. Aber die gute, alte Zeit kommt nicht wieder. Selbst wenn man wieder im gleichen Gebäude arbeiten sollte. Es hat sich trotzdem vieles verändert. Das Gebäude ist zwar noch das gleiche. Aber es ist trotzdem alles irgendwie anders. Schon allein weil die alten Kollegen fehlen. Zumindest bestimmte Leute, auf die man mal Wert gelegt hat.




Wie sagt man so schön? Das Leben geht weiter. Und so muss auch das eigene Leben weiter gehen. Man muss einiges erledigen. Egal was man jetzt macht. Aber man kann unmöglich alles im Kopf halten. Das geht nicht. Egal wie intelligent man ist.
Also sollte man sich alles notieren, was man machen will und muss. Wie man es macht, ist egal. Das muss jeder selber wissen. Ob auf einem Blatt Papier, oder in einen Kalender. Man muss selber wissen oder rausfinden, wie man es am besten machen kann. Ich dachte auch mal, für mich wäre es die beste Möglichkeit, alles am PC zu schreiben / notieren. Da ich gelernt habe, mit 10 Fingern zu schreiben, wäre das kein Problem. War es auch nicht. Getippt war es schnell. Aber das Problem war, die Notizen zu sehen. Man geht nicht ständig an den PC, geschweige denn, macht eine Datei auf um zu sehen was als nächstes dran ist. Das nervt. Also habe ich für mich rausgefunden, die beste Möglichkeit ist es offenbar, alles auf eine Liste zu schreiben. Mit Kuli. Doch nun denke ich doch wieder darüber nach, alles in einen Kalender zu schreiben. So kann ich Termine direkt mit eintragen und es ist alles im Überblick. Vor allem kann man direkt "bestimmen", wann man etwas erledigt. Macht man es morgen? Macht man es übermorgen? Die Planung ist einfach viel besser. Und Planung ist wichtig. Ich empfehle dafür ja immer die "Cheftimer". Man hat genug Platz für seine Notizen. Man kann also die Todo´s eintragen wie auch die Termine und wann was erledigt sein muss.

Ich empfehle ja immer, man sollte sich nie zu viel für einen Tag vornehmen. Man kann die Sachen verteilen. Und wenn man an einem Tag noch etwas Zeit übrig hat, kann man Dinge vorbereiten, die in den nächsten Tagen "fällig" sind. Sei es die normalen Todo´s oder Dinge, für die es einen Termin gibt.
Auch wenn da Dinge bei sind, die man nicht gerne macht. Aufschieben ist auch nicht sinnvoll. Das bringt nichts. Es bringt eher noch mehr Ärger. Also sollte man den Morgen nutzen, für gewisse Dinge. Wenn man Dinge nicht gerne tut, ist es besser sie werden am Morgen erledigt statt sie bis zum Abend hinauszuschieben. Wenn es in Richtung Abend geht, hat man meist noch weniger Lust.

Den Kalender oder die Liste sollte man dann immer irgendwo bereit liegen haben. Dort, wo man sich oft aufhält. Egal ob auf dem Wohnzimmertisch oder auf dem Schreibtisch. Sinn ist es, ständig alles im Blick zu haben, was anliegt. Und man muss auch ständig die Gelegenheit haben, etwas zu notieren. Denn oft ist es so, man denkt an irgendwas und dann fällt einem ein, was man noch machen sollte oder überlegt sich das Vorgehen. Dann kann man sich Notizen machen und alles direkt schriftlich festhalten. Denn wenn es nur im Kopf bleibt, ist die Gefahr groß, dass es wieder verdrängt wird wenn man andere Dinge im Kopf hat.

Man muss nur immer daran denken, sich ordentlich zu organisieren. Will man morgen einkaufen? Warum nicht heute schon alles dafür vorbereiten? Für den nächsten Tag ist das Einkaufen angesagt. Also kann man:
- Notieren, was man einkaufen muss und sich dafür in der Wohnung umschauen.
- Überlegen was es kostet und sich das Geld zurecht legen
- Alles bereit legen, so dass man am nächsten Tag die Liste und das Geld nur greifen muss und los kann

Es ist sicher nicht aufwendig. Aber man hat das gute Gefühl, für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Und dies ist bei vielen Dingen machbar. Mit der Todo-Liste kann man notwendige Dinge im Vorfeld schon vorbereiten. Wenn man die Zeit hat, sieht man sich an was in den nächsten Tagen anliegt und bereitet dafür notwendige Dinge vor. Mit der Todo-Liste ist dies auch einfacher, als wenn man alles im Kopf behalten muss und dann Dinge vergisst.

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