Freitag, 28. April 2017

Paolo Tizzanini und andere Fakes

Mir fallen immer wieder Meldungen auf, die ganz klar Fakes sind. Ich muss nicht mal im Netz nachsehen. Denn es sind typische Texte, die darauf schließen lassen, dass es sich hier um einen Fake handelt. Schlimmer ist aber, dass es immer wieder die gleichen Leute sind, die solche Meldungen teilen.

Nicht nur, dass es nervt. Aber der positive Effekt ist, daran erkennt man doch sehr viel über die Leute, die sowas teilen. Wie zum Beispiel die "Warnung" vor Paolo Tizzanini. Würde man mal bei Facebook nachsehen, würde man erkennen, hier handelt es sich offenbar um einen Jugendlichen.

Wenn er damit überhaupt gemeint ist. Sollte es so sein, kann man sich denken, hier haben offenbar "Freunde" von ihm einen Text erstellt und seinen Namen verwendet. Er kann aber auch gar nichts damit zu tun haben. Das weiß ich nicht. Jedenfalls zeigt dieses Beispiel mal wieder, dass es viele Fakes gibt. Ein Blick auf die bekannte Seite von Minikama, die sich sehr mit solchen Meldungen beschäftigen, zeigt, es ist ein Fake.




Wie erkennt man solche Fakes?

Es gibt einige Anzeichen dafür, wie man solche Fakes erkennt. Gerade bei solchen Warnungen wie im vorliegenden Fall, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Text von Leuten erstellt wurde die einfach nur mal was "ganz Tolles" machen wollten. Solchen Texten sollte man sowieso keinen Glauben schenken.

Wie erkennt man Falschmeldungen?

Dann gibt es noch Meldungen über ganz "unglaubliche Ereignisse". Egal ob es um Kriminialität geht oder um Kriege oder Naturkatastrophen. Ein Blick bei Google zeigt dann schnell, wenn es sich hier um eine Falschmeldung handelt. Oder gar um eine zwar richtige Meldung, die aber schon Jahre alt ist. Auch kann man einfach mal den Link anklickt, der in der Meldung vielleicht dabei ist. Ist es eine aktuelle Meldung? Meist steht ja ein Datum dabei.

Zudem sollte man mal bei anderen Onlineportalen nachsehen, ob die ebenfalls darüber berichten. Mir fällt da zum Beispiel der Tod eines Promis ein. Wenn wirklich eine bekannte Persönlichkeit gestorben ist, berichtet nicht nur eine Seite darüber.

Vermutlich dann auch noch eine Seite, die man gar nicht kennt. Es wird zwar oft gesagt, die Medien sind die Sprachrohre der Politik und berichten nicht über "schlimme Dinge", die passiert sind. Bezüglich Kriege und andere Ereignisse. Aber wir leben nicht in einer Diktatur. Nachrichtenseiten sind an Gewinn orientiert. Daher sind sie sicher nicht daran orientiert, was für Politiker gut ist.

So verbreiten sich Fakes

Viele sind nicht daran interessiert, zu prüfen ob eine Nachricht wirklich stimmt. Sie sehen etwas und teilen einfach. Ist ja auf Facebook auch leicht. Man klickt einfach auf "Teilen". Das ist in ein paar Sekunden erledigt.

Wenn man Leute darauf hinweist, dass es sich um einen Fake handelt, meinen sie zum Teil, man lässt es einfach stehen. Schadet ja nicht. Sicher schadet es nicht. Aber es nervt. Denn der nächste, der es sieht, teilt es auch wieder. Natürlich ohne zu prüfen, ob es ein Fake ist. Aber wer macht das schon? Dann teilt man es lieber und verbreitet es so. Das ist schneller erledigt.

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