Donnerstag, 22. Juni 2017

Als Blogger Geld verdienen. Geht das?

Ja, es geht. Wenn man einige Dinge beachtet. Zum Beispiel, dass man durch das Bloggen selber kein Geld bekommt. Man muss schon Möglichkeiten in seinem Blog anbieten, die für das Einkommen sorgen.

So sei hier zu erwähnen, die Werbung von Google. Jeder kann sich dafür mit einem Google-Account kostenlos anmelden. Verdienen kann man hier, wenn die Besucher einfach auf die Banner klicken. Diese passen sich dem Inhalt der Seite automatisch an, soweit entsprechende Werbebuchungen bei Google vorliegen.


Verdienen kann man hier einfach, wenn die Besucher auf die Banner klicken. Zu sehen sind hier Beispiele wie oben oder unten zu sehen. Oder auch hier mitten im Text.




Der Besucher klickt auf die Banner, und der Betreiber des Blogs verdient durch diesen Klick. Egal, was die Besucher auf der folgenden Seite machen. Ob sie etwas kaufen, sich für etwas registrieren, oder sich nur informoieren.

Man darf dabei aber nicht unerwähnt lassen, der Verdienst ist hier sehr unterschiedlich. Er könnte von 20 Cent pro Klick bis zu 10 Euro pro Klick gehen. Es hängt davon ab, was die Firmen hier mit Google vereinbaren. Und das weiß man vorher nicht.

Dabei sei aber auch zu erwähnen, man darf selber hier nicht auf die Werbebanner klicken um was zu verdienen. Die Betreiber (hier Google) sehen das anhand der IP-Adresse. Sollte sowas auffallen, wird man für den Verdienst gesperrt. Das ist dann sehr ärgerlich wenn man die Banner auf viele Seiten verteilt hat.

Zudem ist die Möglichkeit über Affiliate zu verdienen. Hier meldet man sich bei einem Partnerprogramm an. Da hat an dann verschiedene Möglichkeiten und Produkte, die man bewerben kann.

Jedoch muss man sich für diese Unternehmen über dem Affiliate Betreiber bewerben und man muss auch angenommen werden, von den jeweiligen Unternehmen. Hier sei gesagt, manche achten da nicht so wirklich drauf und nehmen alles an was kommt. Manche sind da etwas strenger und achten mehr darauf, wer die Bewerber sind.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, ein eigenes Infoprodukt zu erstellen. Ich sage mal als Beispiel ein eBook über das Spazieren mit einem Dobermann. Hier muss man den Text einmal schreiben, sehr ausführlich. Denn man will ja keinen betrügen. Diesen kann man dann als eBook mehrfach verkaufen, in dem Blog anbieten und per Mail verschicken, wenn er bezahlt ist. Oder was für Zahlungsbedingungen man hier festlegen will.

Dann kann man aber auch noch Kurse anbieten zu einem Thema, welches man im Blog behandelt. Die Kurse können gehen entweder Persönlich, soweit es möglich ist, oder auch per Webcam. Die Teilnehmer zahlen hier für die Teilnahme an dem Kurs.

Das sind die wesentlichen Möglichkeiten, Geld zu verdienen mit einem Blog. Einige Dinge kann man noch variieren, aber das muss man selber wissen, wie weit man gehen möchte und was man macht.




Dann muss man dafür sorgen, dass der eigene Blog Besucher bekommt. Wo kommen die Besucher her?

Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Leute aus Freundeslisten von sozialen Netzwerken und Ähnlichen Seiten sich alles durchlesen.

Jeder hat noch ein eigenes Leben oder ist einfach mit den Informationen auf Seiten wie Facebook überfordert.

Daher sollte man sich darauf konzentrieren bei Google, Bing, oder anderen Suchmaschinen gefunden zu werden zu einem Thema. Um bei oben genanntem Beispiel zu bleiben: Spazieren mit einem Dobermann. Dies geben Interessierte z.B. bei Google ein. Man muss nur dafür sorgen, dass die eigene Seite weit oben steht bei den Suchergebnissen. Auf der ersten Seite also auf jeden Fall. Alles was danach kommt sehen sich weniger Menschen an. Nur wenn sie wirklich ein Thema brennend interessiert.

Wie bewirkt man, dass man bei Google und Co. ganz oben steht?
Also erst mal muss der Blog regelmäßig bearbeitet werden. Einen Beitrag alle 3 Monate wird nicht wirklich viel bringen.

Wenn man bei Google oben steht, müssen die Besucher den Link auch anklicken und eine Zeit lang dort "verweilen". Denn das registriert Google. Wenn oft auf die Seite gegangen und diese wieder schnell verlassen wird, ist diese eher negativ. Denn dann "denkt" Google, der Inhalt ist nicht so interessant für die Besucher  und wertet die Wichtigkeit entsprechend niedriger ein. Positioniert die Seite also eher weiter hinten.

Früher gab es ja den "Pagerank". Dieser wurde von Google erstellt wenn die Seite oft verlinkt war auf anderen Seiten. Heute ist das anders. Diesen Pagerank gibt es nicht mehr. Der wurde im Rahmen von Änderungen bei Google abgeschafft.

Trotzdem wird eine Seite noch hoch bewertet, wenn diese auf anderen Seiten oft verlinkt ist. Jedoch muss man dabei beachtet, dass das jeweilige Thema gleich ist. Also eine Seite mit Rattenfallen zu verlinken auf einer Seite über Eierkocher, das bringt nichts. Es kann eher negativ sein. Es ist möglich, dass Google hier die Seite abstraft und weiter hinten positioniert bei den Suchergebnissen.

Google ist heute intelligenter als früher. Das muss man dabei beachten. Und es wird immer weiter verbessert.

Grund ist wohl, weil es immer mehr Webseiten gibt. Und Google will hier seinen Suchern immer die passenden Suchergebnisse präsentieren.

Früher gab es ja auch Seiten, da konnte man seine eigene Seite eintragen, die dann auf anderen Seiten automatisch verlinkt wurde um besser in den Suchmaschinen zu ranken. Diese Anbieter sind heute verschwunden. Eben weil dies nichts mehr bringt.

Zudem wertet Google dies als "unnatürlich" und straft die Seite ebenfalls ab. Also heute geht nur noch der natürliche Linkaufbau, den man selber machen muss. Dies geht z.B. indem man bei Google nach dem Thema der eigenen Seite sucht und den Betreiber nach einer gegenseitigen Verlinkung fragt. Dies dauert zwar länger und ist aufwendiger, aber dafür für Google "natürlich".

Nun muss man nur noch in seinem Blog für stetige Beiträge sorgen. Das heißt, man schreibt immer wieder innerhalb weniger Tage einen Beitrag. Man muss hier berücksichtigen, dass die "Crawler" von Google alle 2-4 Nächte das Netz nach Aktualisierungen absuchen. Wann die Seite gefunden wird, weiß man nicht.

Wichtig ist, dass man einen längeren Text schreibt. Also ein Text, der aus 2 Zeilen besteht, wird nicht wirklich hoch gewertet von Google. Vor allem wird die Verweildauer der Besucher gemessen. Also ist ein Besucher nur kurz auf der Seite, ist dies eher als negativ zu bewerten.

Man muss also nicht nur für Besucher sorgen, sondern auch dafür, dass diese lange auf der Seite bleiben. Und dies geht meist nur mit langen und interessanten Texten.

Mit diesem Hintergrundwissen sollte einer Karriere als Blogger nichts mehr im Wege stehen.

Aber nicht vergessen: Die Einnahmen müssen bei der Steuererklärung angegeben werden. Sonst wäre es Schwarzarbeit. Und eine Gewerbeanmeldung ist dafür auch nicht falsch. Welche Anmeldung man nimmt, ob für Kleingewerbe am Anfang oder eine andere, das sollte man mit den entsprechenden Stellen direkt klären. Da will ich hier nichts zu sagen. Dies sollte man also bei der Anmeldung vom Gewerbe oder mit dem Finanzamt direkt klären. Dann ist man auch auf der sicheren Seite.

Dann muss man sich nur noch einen Tagesablauf zurecht legen, damit man regelmäßig einen Beitrag schreiben und posten kann.

Dafür empfehle ich auch einen Block zurecht zu legen, in dem man sich jederzeit Notizen machen kann für Ideen zu künftigen Beiträgen.

Das schreiben eines Blogs ist also nicht nur das Tippen alleine. Es erfordert auch einiges tun drumrum. Es muss geplant werden, was man macht, wie man es macht, wann man es macht. Nur mit dem Schreiben alleine ist es nicht getan.

Beim Schreiben der Texte sollte man sich auch nicht stören lassen. Zum Beispiel durch Kinder oder Freunde/Bekannte. Egal ob per Telefon oder persönlich. Man muss hier klare Grenzen setzen. Es gibt ja leider Leute, die verstehen nette Worte nicht. Da muss man schon etwas riegeros sein. Auch wenn das dann unfreundlich rüber kommt. Aber es geht hier um die eigenen Ziele. Nicht darum, dass man für andere da ist zum plaudern. Das kann man machen wenn man es auch selber will. Und selbst dann nicht über Stunden. Auch hier muss man dann gewisse Grenzen setzen und sagen, "Ich muss was tun!". Und wenn diese Tätigkeit für andere nur "Spielerei" oder eine Freizeitbeschäftigung ist, dann ist das deren Problem. Die haben ihre Meinung. Man selber hat eine andere Meinung. Da kann man dann noch mal drüber diskutieren wenn ihr mit eurem neuen Benz vorgefahren kommt. :-)


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