Montag, 10. Juli 2017

Hund im Auto sichern erspart Bussgeld

Tiere gelten nicht als Lebewesen, sondern als "Ladung", wenn sie im Auto mitgeführt werden. Und laut StVO muss die Ladung gesichert werden. Ist dies nicht der Fall, können hier Bußgelder fällig werden. Doch wieviel kostet dies?

Wenn ein Tier (Ladung) nicht anständig gesichert ist, kann dies 30,- Euro kosten. Entsteht dadurch eine Gefährdung, sind 60,- Euro fällig und ein Punkt in Flensburg. Nach einer Sachbeschädigung durch die nicht gesicherte Ladung sind 75,- Euro fällig und ein Punkt in Flensburg.
Dies kann sich natürlich ständig ändern wenn der Bußgeldkatalog geändert wird. Meist wird es teurer.

Gerade wenn man mit dem Tier in den Urlaub fahren will, sollte man sich erkundigen, wie man es sichern kann während der Fahrt. Dies ist nicht nur sicherer für das Tier, sondern auch für den Menschen.




Wen das Gesetz genau interessiert: In der StVO steht in §22, die Ladung ist so zu verstauen und zu sichern, dass sie auch bei einer Vollbremsung oder einer Ausweichbewegung nicht umfällt oder verrutscht.

Hund im Kofferraum?

Nach §22 ist nichts dagegen zu sagen. Jedoch ist diese Möglichkeit sicher nicht sehr sinnvoll für das Tier. Denn es sieht nicht, was draußen passiert. Es ist in einem dunklen Raum. Nur wenige Hunde machen dies  mit. Dort ist zwar mehr Platz. Man sollte dann auch eine Decke auslegen zum Schutz vom Auto und für die Gemütlichkeit des Hundes. Aber ob diese Maßnahme so sinnvoll ist, bezweifel ich.

Nach dem Gesetz ist es also egal, wo der Hund transportiert wird. Im Kofferraum, auf dem Sitz oder auf dem Fußboden. Er muss nur ausreichend gesichert sein, damit er nicht bei einem Unfall oder ähnlichen Dingen durchs Fahrzeug "fliegt".

Wehrt sich der Hund gegen Gurte oder Transportbox, kann man ihm auch Beruhigungsmittel geben. Dies sollte jedoch mit einem Tierarzt vorher besprochen werden.

Knuffelwuff 13046 Autosicherheitsgeschirr, S, 30 - 60 cm

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